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Managed Marketing

Website-Betreuung: Was Ihre Seite nach dem Start jeden Monat braucht

Julian Weiß, Head of Webdesign

· 4 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

Was gehört zur laufenden Betreuung einer Website? Sechs Dinge, die regelmäßig anfallen: Updates und Sicherung, ein Test des Formulars, aktuelle Rechtstexte, ein Blick auf die Ladezeit, ein Blick in den Suchbericht und die Suche nach kaputten Links. Einiges davon schaffen Sie selbst. Wo es Werkzeug und Routine braucht, übernehmen wir das für Sie im Managed Marketing.

Was passiert, wenn eine Website ein Jahr lang niemand anfasst?

Nichts Sichtbares, und genau das ist das Problem. Eine vernachlässigte Website sieht am letzten Tag aus wie am ersten. Kaputt ist trotzdem einiges: Das Formular schickt keine Post mehr, die Rechtstexte sind veraltet, und eine bekannte Sicherheitslücke steht offen.

Monat 1 Alles wirkt in Ordnung. Ist es auch. Monat 3 Die ersten Updates fehlen. Monat 6 Das Formular schickt keine Post mehr, und niemand merkt es. Monat 9 Die Rechtstexte sind nicht mehr aktuell. Monat 12 Eine bekannte Lücke steht offen, die Seite lädt langsamer. Von außen sieht man nichts davon.
Der Schaden wächst leise. Deshalb fällt er meist erst auf, wenn ein Kunde anruft und sagt, sein Formular sei nie angekommen.

Der Schaden wächst leise. Deshalb fällt er meist erst auf, wenn ein Kunde anruft und sagt, seine Anfrage über das Formular sei nie beantwortet worden. Bei einer WordPress-Seite kommt dazu, dass Erweiterungen laufend neue Versionen bekommen. Wer sie nicht einspielt, lässt bekannte Lücken offen, und je länger das dauert, desto aufwendiger wird der Nachzug.

Was gehört zur monatlichen Betreuung?

Fünf feste Aufgaben in drei Takten: monatlich, vierteljährlich, jährlich. Keine davon ist aufwendig. Das Problem ist nicht der einzelne Handgriff, sondern dass keiner sich von selbst meldet: Es gibt keine Erinnerung, keine Fehlermeldung, keinen Anruf.

Updates und Sicherungjeden Monat Formular testenjeden Monat Rechtstexte prüfenjedes Vierteljahr Ladezeit und Suchberichtjedes Vierteljahr Feiertage im Profileinmal im Jahr und wieder von vorn Nichts davon meldet sich von selbst.
Es hört nicht auf, das ist der ganze Punkt. Die Schleife links zeigt, was drei Absätze erklären müssten.
Aufgabe Das können Sie selbst Dafür gibt es uns
Formular testen einmal im Monat absenden und prüfen, ob die Mail ankommt nicht nötig
Rechtstexte bei Änderungen im Unternehmen Bescheid geben Prüfung und Einbau
Updates und Sicherung übernehmen wir Einspielen, Sicherung vorher, Rückweg bei Problemen
Ladezeit übernehmen wir Messung und Ursachen
Suchbericht übernehmen wir Auswertung, was daraus folgt
Kaputte Links übernehmen wir regelmäßiger Durchlauf

Updates schließen bekannte Sicherheitslücken, und die Sicherung davor ist Ihr Rückweg, falls danach etwas nicht mehr funktioniert. Die Ladezeit zeigt, ob die Seite am Telefon noch zügig öffnet. Der Suchbericht aus der Google Search Console zeigt, bei welchen Suchen Ihre Seite erscheint und wo Fehler auftreten. Kaputte Links fallen selten von selbst auf: Eine Seite zieht um, ein Partner ändert seine Adresse, und der Besucher landet im Leeren.

Was davon können Sie selbst übernehmen?

Zwei Dinge, und die sind wichtiger, als sie klingen. Der Formular-Test kostet zwei Minuten und verhindert den teuersten stillen Fehler überhaupt: Anfragen, die nie ankommen. Und die Rechtstexte kann niemand aktuell halten, der nicht weiß, was sich bei Ihnen geändert hat. Legen Sie sich für den Test einen festen Termin im Kalender an, denn die Erinnerung übernimmt sonst niemand.

Zwei Handgriffe, die bei Ihnen bleiben sollten

  1. Formular testen, einmal im Monat. Schreiben Sie sich selbst über das Formular Ihrer Website. Kommt nichts an, wissen Sie es am selben Tag, nicht in einem halben Jahr.
  2. Änderungen im Unternehmen melden. Neue Adresse, neue Rechtsform, neuer Dienst: Alles davon betrifft Impressum oder Datenschutzerklärung.

Was passiert, wenn Sie die Betreuung beenden?

Sie können jederzeit gehen, und die Seite gehört Ihnen: Inhalte, Domain, alles. Eine Betreuung, die nur hält, weil der Ausgang verbaut ist, hat ihren Zweck ohnehin verfehlt.

Wenn Sie aufhören wollen, bekommen Sie Ihre Zugänge und Ihre Daten. Ohne Rückfragen, ohne Gebühr.

Was Sie beim Wechsel brauchen, ist überschaubar: Zugang zur Domain, Zugang zum Hosting, die Dateien der Website und die Zugangsdaten zu Google-Diensten. Fragen Sie danach, bei jedem Dienstleister, nicht nur bei uns.

Häufige Fragen

Brauche ich Betreuung, wenn meine Seite kein WordPress ist?

Weniger. Updates und Sicherungen entfallen bei einer statischen Seite weitgehend. Rechtstexte, Formular-Test und der Blick auf die Sichtbarkeit bleiben aber in jedem Fall.

Was passiert, wenn ich die Betreuung pausiere?

Die Seite läuft weiter. Sie sammelt nur wieder die Dinge an, die oben im Zeitstrahl stehen, und der Nachholbedarf kostet später mehr als die laufende Pflege.

Kann ich nur einzelne Teile beauftragen?

Ja. Manche Kunden übernehmen den Formular-Test und die Inhalte selbst und lassen nur Technik und Sicherheit bei uns.

Woran erkenne ich, dass meine Website Pflege braucht?

Von außen oft gar nicht. Prüfen Sie deshalb drei Dinge: Kommt eine Testanfrage über das Formular an? Stimmen Impressum und Datenschutzerklärung noch? Öffnet die Seite am Telefon zügig?

Was kostet eine Website-Betreuung?

Das hängt vom Umfang ab, also davon, welche Technik Ihre Seite nutzt und welche Aufgaben Sie selbst behalten. Im Strategiegespräch klären wir, was Ihre Seite braucht, danach erhalten Sie ein Angebot.

Muss ich für die Betreuung Zugänge herausgeben?

Für Updates und Technik braucht es einen Zugang zu Website oder Hosting. Legen Sie dafür am besten ein eigenes Konto an, statt Ihr Passwort weiterzugeben. Dann lässt sich der Zugang jederzeit wieder entziehen.

Quellen

  1. Eigene Betreuungspraxis bei 022, keine veröffentlichte Erhebung.
  2. Telemediengesetz und DSGVO für die Pflichtangaben und deren Aktualität.

Unsicher, was bei Ihrer Seite gerade liegen geblieben ist? Sprechen Sie uns an.

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